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Zahn Art® Nähkasten: Abplatzende Keramiken („chipping“) vermeiden, Teil 2

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Zahn Art® Nähkasten: Abplatzende Keramiken („chipping“) vermeiden, Teil 2

Bislang: Da sind so schöne Zahnkünste auf eine wundervolle, keramische Arbeit an den neuen Zähnen angewendet worden, und dann das: schon bald spürt man im Mund eine raue Stelle, wo es vorher schön glatt war. Fühlt sich auch gar nicht mal so gut an, irgend etwas ist mit den neuen Zähnen passiert – nur was?

Wo waren wir beim Teil 1 zum „Chipping“ stehen geblieben? Ach ja, was ist „Klamotte“ und was ist „Körper“? Habt Ihr es gewußt? Ist eigentlich egal.  Wir stellen die Antwort wieder zurück. Wichtig ist, dass mit Eingliederung von neuen Zahnkronen das vormals eingespielte Zusammenspiel der Zahnoberflächen im Ober- und Unterkiefer sowie die u.U. gewohnten Knirscherneigungen – laienhaft gesagt – irritiert werden. Wie merkt Patient das?

Wir springen in die Zahnarztpraxis. Der große Tag ist da, neue Zähne, liebevoll vom Labor als Einzelstücke gefertigt, werden die blöden Provisorien (vorläufige Versorgung) endlich ersetzen. Die Kronen werden eingesetzt, zur Kontrolle heißt es dann: „bitte mal zusammenbeissen“. Stört ein Höcker der neuen Zähne? Fühlt sich etwas „zu hoch“ im Mund an? Gleiten die Kiefer beim hin- und hermalmen nicht mehr so störungsfrei übereinander? Der Zahnarzt arbeitet nun mit einer Folie, die ihm farblich anzeigt, wo sich die Höcker der Zähne unter Umständen zu früh berühren (= Frühkontakte) oder sogar ernsthaft die Kau- und Gelenkfunktion beeinträchtigen (=Störkontakte).

Es beginnt das von den Zahnkünstlern gefürchtete „Einschleifen“ der Okklusion (=Verschließung, Verschluss). Die Okklusion bezeichnet jeglichen Kontakt zwischen den Zähnen des Oberkiefers und des Unterkiefers.

Das Feedbacksystem des Schleifens besteht aus Patient („…ja, bisschen Besser…“) und der besagten Folie. Geschliffen wird sowohl an den neu hergestellten Zahnkronen als auch an den bestehenden Zähnen.

Das kann eine ganze Kleinigkeit sein. Meistens ist es das auch. Da aber das Feedbacksystem „Patient“ in der Behandlungs-Sondersituation nicht immer ausreichend „justiert“ sein muß, würde doch eine Messung der Früh- und Störkontakte über einen validen (aussagekräftigen) Zeitraum doch mehr Sinn machen, oder?

Irgendwann heißt es dann: So, wir sind fertig. Die wesentlichen Störungen sind erkannt und beseitigt. Alle sind begeistert. Und nach einiger Zeit könnten wir dennoch das Problem haben, das unseren Ausgangspunkt der Geschichte markiert: Sprünge oder gechippte Keramikversorgungen.

Unsere Lösung in diesem Beispiel ist ein recht einfaches Therapiehilfsmittel für die Spurensuche. Ein gewisser Professor Sato am Kanagawa Dental College (Yokosuka, Japan) zeichnet für die heute als BRUX CHECKER® bekannte Analyse- und Therapieplanungsfolie verantwortlich. Seit 2000 wird die Folie zur Registrierung von „okklusalen Interferenzen“ (= hier im Sinne von Wechselwirkungen/Störungen der Zahnoberflächen) – vor allem beim Bruxismus – erfolgreich eingesetzt.

Die Firma Scheu Dental vertreibt die BRUX CHECKER® Folie als Indikator für die Diagnostik von diversen (funktionellen) Störungen des Kausystems und seiner Therapieplanung. Oder eben, und hier kehren wir zum Abplatzen und Chippen der Keramikversorgungen zurück – als Indikator für das Einschleifen der Okklusion bei allen prothetischen Versorgungen.

BRUX CHECKER in situ

Die 0,1 mm starke Farbfolie wird über einem Gipsmodell des Kiefers tiefgezogen. Die Farbgebung ermöglicht die Aufzeichnung der okklusalen Muster während eines größeren Zeitraumes, z.B. einer Nacht.

Der mit Zahnersatz versorgte Patient trägt dieses Hilfsmittel (vergleichbar einer Schiene) also in der Regel für eine Nacht.

Mittels der nunmehr hergestellten Muster (ggfs. auch „Knirschmuster“) kann die Okklusion der prothetischen Versorgung mit Zahnkronen gezielt und umfassend in einer Folgesitzung vom Zahnarzt eingestellt („=eingeschliffen“) werden.

Das Ergebnis dieser „Nachsorge“ mit einem effektiven Hilfsmittel: Das Abplatzen, Abscheren oder Reißen von Keramikversorgungen aufgrund von Zähneknirschen und unerkannten Früh- und Störkontakten kann definitiv deutlich vermindert werden.

brux

Zahn Art bietet Zahnärztinnen, Zahnärzten und deren Patienten den Einsatz der BRUX CHECKER® Folie zu attraktiven Konditionen an.

Schließlich möchten wir Zahnkünstler ebenso, dass Ihren schönen Zähnen kein Unheil passiert.

Fragen Sie uns jederzeit gerne nach unseren Tipps dazu.

Für heute schließen wir unseren Zahn Art® Nähkasten. Schauen Sie hin und wieder vorbei.

2017-01-24T00:25:06+00:00 02.09.2016|Categories: Allgemein|Tags: , , |0 Comments

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